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Top 10 der Ärgernisse im Hotel – Hotelkritiken von Heinz Horrmann

Heinz Horrmann über die Top 10 der Hotelägernisse

Heinz Horrmann / Pressefoto
„Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen“ (Matthias Claudius, deutscher Dichter)

 Der international renommierte Hotelkritiker Heinz Horrmann hat auch so einiges zu erzählen, wenn er von einer seiner vielen Reisen aus „aller Herren Länder“ heim kehrt. Leider erlebt er nicht immer nur Angenehmes sondern er weiß auch von höchst unangenehmen Vorfällen in Hotels zu berichten. So fallen seine gefürchteten Hotelbewertungen nicht selten als niederschmetternde Hotelkritiken aus. Die häufigsten Ärgernisse, die ihm während seiner weltweiten Hotelbesuche, egal welcher Kategorie, ob 5 Sterne oder Hostel, unterlaufen sind, haben wir in den Top 10 der Hotelärgernisse zusammen gefasst. Aber lesen Sie selbst….

Top 1 der Hotelärgernisse – lange Wartezeiten beim Einchecken

Wartender Hotelgast / Foto: FreeDigitalPhotos.net

Wenn man nach einem langen und anstrengenden Flug endlich das Hotel erreicht hat , möchte man meistens einfach und schnell in sein Zimmer gelangen. Doch das scheint bei einigen Hotels nicht möglich zu sein, denn langes Schlangestehen beim Einchecken und schlecht geschultes Personal an der Rezeption, kommen leider häufiger vor. Die längste Wartezeit beim Einchecken hatte Heinz Horrmann im Milliarden-Dollar-Hotel Fontainebleau in Miami – mehr als eine Stunde!

Top 2 der Hotelärgernisse – fehlende Gastfreundlichkeit

Wenn man es dann nach langer Wartezeit geschafft hat, endlich einzuchecken, muss man im schlimmsten Fall nochmal eine halbe Stunde auf den Gängen herumirren, bis man sein Zimmer gefunden hat. Das ist wirklich keine Art dem Hotelgast seine Gastfreundlichkeit zu zollen, die er verdient. Der Gast ist nur eine Nummer und Gastfreundlichkeit bleibt völlig auf der Strecke. Guter Service wäre, nach Meinung von Heinz Horrmann, dass der Gast zügig auf sein Zimmer begleitet wird.

Top 3 der Hotelärgernisse – schlechter Gepäckservice

Die üblichen 6 Minuten für den Koffer-Service werden von Hotels leider häufiger überschritten. Oft wartet man jedoch bis zu 15 Minuten auf sein Gepäck, bevor man das Hotel verlassen kann. Geschäftsreisende, die womöglich wegen großen Termindrucks sowieso schon im Stress sind, können diese Wartezeiten auf ihr Gepäck wirklich nicht gebrauchen.

Top 4 der Hotelärgernisse – schlecht gereinigte Hotelzimmer

Ein fast noch schlimmeres Fauxpas als lange Wartezeiten sind ungenügend gereinigte und gelüftete Hotelzimmer. Sauberkeitsmängel, kein Willkommensgruß, weder Blumen noch eine Flasche Mineralwasser auf dem Zimmer, lassen den Hotelaufenthalt denkbar ungünstig beginnen. Unbedingt vermieden werden müssen außerdem Schaumspuren an der Duschwand, Schlieren am Spiegel oder kein klinisch sauberes Zahnputzglas.

Top 5 der Hotelägernisse – muffiger Geruch

In einem Hotel, in dem generell ein muffiger Geruch vorherrscht, fällt es schwer sich wohlzufühlen. Da wird man den Eindruck nicht los, man sei in einem Dreckloch gelandet. Wenn man dann noch zu viel für ein Zimmer gezahlt hat, ist es endgültig vorbei mit der guten Laune.

Top 6 der Hotelärgernisse – mageres Frühstück

Verschimmeltes Brot beim Frühstück / Foto: flickr/avatar1

Ein Frühstücksbuffet ohne frische Produkte, lieblos und unappetitlich angerichtet, kann das AUS für ein Hotel sein. Wenn dann das Personal aufgrund der frühen Stunde unfreundlich und muffelig ist oder die Frühstücksrechnung noch vor dem ersten Kaffee serviert wird, dann wird der Gast zweifelsohne einen sehr schlechten Eindruck des Hotels zurück behalten. Das schlimmste Erlebnis, von dem Heinz Horrmann berichtet, war Schimmel auf dem Brot am Frühstücks-Buffet eines Berliner 4-Sterne Hotels.

Top 7 der Hotelärgernisse – arrogante Kellner

Arrogante Service-Mitarbeiter und Kellner, die vornehmer als ihre Gäste sein wollen, machen generell einen schlechten Eindruck. Am schlimmsten ist das Heinz Horrmann im Ritz in Paris aufgefallen. Dort scheinen sich die Service Mitarbeiter als etwas Besseres als ihre Gäste anzusehen, diesen Eindruck vermitteln sie jedenfalls. Als besonderes Ärgernis empfindet Heinz Horrmann auch, wenn der Kellner das Gespräch der Gäste unterbricht, weil er unbedingt mitteilen muss, was auf den Tellern ist.

Top 8 der Hotelärgernisse – Lärm

Lärm vermeiden / Foto: FreeDigitalPhotos.net

Was gibt es schlimmeres als früh um 5:30h im Hotel von Reinigungspersonal geweckt zu werden. Womöglich stören sie nicht nur auf dem Gang, sondern kommen sogar ins eigene Zimmer. Den Negativrekord für diese Rücksichtslosigkeit erlebte Heinz Horrmann in einem Mariott Hotel, als die lärmenden Staubsauger bereits ab 5:30h über die Gänge heulten.

Top 9 der Hotelärgernisse – Störungen

Unangemessene Störungen z.B. durch einen Minibar-Auffüller kommen sehr schlecht an. Ein Hotelgast möchte eigentlich generell möglichst wenig im eigenen Zimmer behelligt werden, es sei denn, er hat darum gebeten. Top-Negativbeispiel nennt Heinz Horrmann, war das Four Seasons Hotel in Miami, wo er fünf Mal innerhalb von 90 Minuten auf seinem Zimmer gestört wurde. Als positives Beispiel nennt er das Flurwärter-System im Oriental Hotel Bangkok: Ein Streichholz wird an der Tür aufgestellt und zeigt an, wenn der Gast auf seinem Zimmer ist und auf keinen Fall gestört werden möchte.

Top 10 der Hotelärgernisse – Gast wird wie Dieb behandelt

Gäste, die als potentielle Diebe vom Hotelpersonal gesehen werden, fühlen sich in dem Hotel ganz sicher nicht wohl. Es stimmt zwar, dass in Hotels Bügel, Handtücher etc. gerne mal entwendet werden, jedoch sollte man den Gast nicht von vornherein als Kriminellen einstufen. Vom Abzeichnen der vorhandenen Handtücher, empfand es Heinz Horrmann als Gipfel der Unverschämtheit, als man ihm in einem Hotel in Kehl am Rhein das Telefon nur gegen eine Kaution von 50 Euro anschloss.

Schlussbemerkung

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich mich über Mängel im Hotel noch mehr aufrege, wenn ich dazu noch einen horrenden Preis gezahlt habe. Wenn man also aufgrund fehlender Erfahrung nicht weiss, was einen im Hotel erwartet, kann man wenigstens von vorteilhaften Zimmerraten profitieren, die das Hotel selber so nicht gewährt hätte! Und so ist man doch still und leise der heimliche Gewinner. Wie das geht, erfahren Sie hier.

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Ein Kommentar

  1. Kennt Herr Horrmann nur schlechte 5*-Hotels? Soll er doch mal im 2 – 4* Bereich übernachten!

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